AKTUELLE VERÖFFENTLICHUNGEN

MyRooM

Washed out Moon

DJ's & REDAKTEURE

Promo-Material für DJs, Redakteure und Radio!

Go!

TCOD-NEWSLETTER

Aktuelles via E-Mail

E-Mail:
subscribe:
unsubscribe:

FOLLOW THE CRACK OF DOOM

Follow The Crack oF DooM on Last FM Follow The Crack oF DooM on Myspace Follow The Crack oF DooM on YouTube Follow The Crack oF DooM on SoundCloud

PRESS

GRENZWELLEN

Dass sich Crack Of Doom-Kopf Zork nach dem phantastischen Album To Megatherion von einigen seiner Weggefährten trennte und in Zäsur gegangen ist, hat nicht nur ihm, sondern auch seiner Musik mehr als gut getan.

Zork ist ein Musiker, der auf Etiketten wenig Wert legt, denn im Grunde genommen ist er ein klassischer Singer/Songwriter, ausgestattet mit allen sensitiven Fähigkeiten, die diese Aufgabe verlangt und deshalb weit überzeugender als viele seiner Kollegen, für die „dunkle“ Stilistik nur eine Maskerade für das eigene Unvermögen ist.

So ist „Washed Out Moon“ in erster Linie eine grandiose Sammlung perfekter, reflektierender Songs, die durch den Gesang der Chanteuse B.E.A. eine herbstlich-melancholische Färbung und sehr individuelle Note erhalten.

Auf Experimente wurde weitestgehend verzichtet (Ausnahme ist das elfminütige „Ceremony“, in dem die elektronische Trickkiste so weit geöffnet wurde, dass man das Gebotene kurzzeitig sogar für einen technischen Fehler halten mag…) und allein die ersten drei Songs „Pale Moon“, „At The End Of The World“ und „What Anyone Can See“ beweisen, dass Zork drei Jahrzehnte Musikgeschichte nicht nur inhaliert, sondern auch sehtr gekonnt verarbeitet und verdichtet hat. Referenzen zur verspielten Art-Rock-Ära der 70er und 80er Jahre sind zwar offensichtlich, doch Zork begeht nie den Fehler, in die für diese Epoche typischen selbst verliebten, egozentrischen, Fingerfertigkeit beweisenden Spielereien anzudriften, sondern stellt den Song in den Mittelpunkt. Höhepunkte gibt es en masse – und wem die Dramaturgie von „Goddog“ kein Schauer über den Rücken laufen lässt, ist ohnehin verloren. „Washed Out Moon“ stellt nachdrücklich unter Beweis, dass so genannter Gothic auch weitab jeglicher Klischees seine Kraft und Daseinsberechtigung hat.

- Ecki Stieg (Grenzwellen Review) -